Rettet Kinder - Rettet Leben e.V.

Mühlheimer Verein für aids-, krebs- und schwerkranke Kinder

Pressemitteilungen

Montag, 26. Oktober 2020, Offenbach-Post / Mühlheim                                   

Gut aufgestellt und zuversichtlich durch die Corona-Krise

EHRENAMT IN MÜHLHEIM -  Der Verein „Rettet Kinder – rettet Leben“ fördert und begleitet schwerkranke Kinder


Mühlheim – Die „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ ist in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen, sodass die geplanten Aktionen zur Vorstellung ehrenamtlicher Arbeit entfallen mussten. In loser Reihenfolge stellen wir in den kommenden Wochen einige Gruppen und Initiativen in Mühlheim vor, in denen ehrenamtliches Engagement gelebt wird.

Der 1996 gegründete Verein „Rettet Kinder – rettet Leben“ unterstützt aids-, krebs- und schwerkranke Kinder in der Region, fördert und begleitet schwerkranke junge Menschen und deren Angehörige finanziell, materiell, psychologisch und praktisch. Schwerpunkt der Arbeit ist die Finanzierung von Therapie, etwa Schwimm- und Reittherapien, die meist von Krankenkassen oder Ämtern nicht bezahlt werden, aber die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder fördern. Aktuell leistet der Verein dies für rund 30 schwerkranke Kinder.

Allerdings hat die Pandemie den Verein mehrfach getroffen. Es sei ein herausforderndes Jahr, sagte der Vorsitzende Rainer Kraft jüngst bei der Mitgliederverssammlung. Besonders gravierend sei gewesen, dass durch die Schließung des Hallenbades die Schwimmtherapie weggefallen ist. Dies führe bei den Kindern nicht nur zu körperlichen Rückschlägen, die bisherigen Erfolge der Therapie werden zudem zunichtegemacht. Da die Therapeutin auch eine Bezugsperson für die Kinder ist, sei die Schließung des Hallenbades auch zur psychischen Belastung geworden. Zweimal im Jahr organisiert der Verein gemeinsame Veranstaltungen für die Patenkinder, Eltern und Geschwister und lädt zum Sommerfest beim Wäldchestag der Siedlergemeinschaft Rote Warte und zur Weihnachtsfeier ein. Das Sommerfest musste coronabedingt entfallen, ob die Pandemie-Situation eine Weihnachtsfeier möglich macht, ist aktuell nicht abzusehen.

Auch monetär ist die Pandemie eine große Belastung für den Verein, dessen Ausgaben zu fast 80 Prozent durch Spenden finanziert werden. Das Spendenaufkommen ist drastisch eingebrochen und wird sich wohl durch die Belastung für die Wirtschaft auch in naher Zukunft nicht merklich erholen. Glücklicherweise habe man in guten Zeiten ein Rücklagenpolster geschaffen, „so dass wir hoffen, diese Zeit ohne Einschränkungen für unsere Patenkinder überbrücken zu können“, sagte Kraft. Man sei zuversichtlich, „relativ gut durch die Krise zu gelangen“.

Bereits das Jahr 2019 habe sich problematisch gestaltet, da sich der gewählte Vorsitzende krankheitsbedingt im Dezember 2018 zurückzog, jedoch erst im Oktober des darauf folgenden Jahres seinen Rücktritt erklärte. Durch dieses Vakuum in der Führung lagen einige Themen brach. Jedoch seien die einzelnen Therapien für die Patenkinder davon unberührt geblieben und konnten im gewohnten Rahmen stattfinden, berichtete Kraft weiter. Der Verein lud die Patenkinder samt Familien zum Sommerfest der „Siedlergemeinschaft Rote Warte“ ein, das gut angenommen wurde. Ebenfalls gab’s eine gemeinsame Weihnachtsfeier. Im August 2019 übergab der Verein, nach langer Planung und Vorbereitung auch drei Spielgeräte auf dem Ludwigsplatz an die Stadt. Diese Spielgeräte können sowohl von Kindern mit als auch ohne Handicap genutzt werden (wir berichteten).

2019 erhöhten sich durch die steigende Anzahl der Patenkinder auch die Ausgaben, bei relativ gleichbleibenden Einnahmen, erläuterte Kassierer, Rainer Reisenbüchler. Dies habe zu einem Verlust im Berichtsjahr im mittleren vierstelligen Bereich geführt. Aufgrund der vorhandenen Rücklagen sei dies jedoch kein Grund zur Besorgnis. Insgesamt sei der Verein finanziell gesund aufgestellt, sagte der Kassierer und appellierte an die Mitglieder und die Vorstandskollegen, sich um neue Mitglieder und Sponsoren zu bemühen, um diesen Negativtrend aufzuhalten.

Auch wurde bei der Mitgliederversammlung eine neue Satzung verlesen, die in allen Punkten einstimmig angenommen wurde. Wesentliche Neuerung ist die zukünftige Wahl eines Geschäftsführenden Vorstands und nicht mehr der einzelnen Positionen. Der gewählte Vorstand bestimmt dann in seiner konstituierenden Sitzung die Verteilung der Positionen. Somit wurden nach der neuen Satzung einstimmig Rainer Kraft, Rainer Reisenbüchler, Heinrich Rühl und Klaus Hainz in den Vorstand gewählt. Im kommenden Jahr feiert „Rettet Kinder – rettet Leben“ 25. Geburtstag. Die Hoffnung besteht, die gebührend feiern zu können. Allerdings sei die Planungsunsicherheit noch groß.  ron

Infos im Internet

rettet-kinder.de.


Mühlheim, Juli 2020

Quelle: Offenbach Post 15.07.2020


Bangen um Spenden in der Corona-Zeit

Verein „Rettet Kinder – Rettet Leben“ ist auf Unterstützer angewiesen

Rainer Kraft ist aktuell der kommissarische Vorsitzende des Vereins „Rettet Kinder – Rettet Leben“.
© Privat

 

Monopoly und Plastikautos, Katerfrühstück und Kinderbücher, Puzzles und Plüschtiere. Die Artikel, die sonst Kinderherzen höherschlagen lassen, fristen schon lange ein verlorenes Dasein in Kisten, Regal und Glasvitrine.

Mühlheim – In dem Büro gleich am Hauseingang rechts hat auch lange kein Kind mehr gespielt, ist keine Mutter, kein Vater mehr beraten worden. Und das liegt keineswegs am Vorstand des Vereins „Rettet Kinder – Rettet Leben“, sondern allein an der Pandemie. „Wir wollten gerade durchstarten, da kam Corona“, erläutert Rainer Kraft. Geplant war eine Werbeaktion mit Faltblättern, konkretisiert der kommissarische Vorsitzende, „jetzt wird es vielleicht 2021“. „Momentan tut sich wenig“, bedauert er. „In diesem Jahr hat wohl kaum einer etwas übrig“, fürchtet Kraft einen Einbruch bei den Spenden für die schwerkranken Kinder. Zum Jahresende hofft er aber noch auf Zuwendungen von Firmen.

Die Kuratoriumssitzung war für März vorgesehen, die Mitgliederversammlung mit Neuwahl für den 1. April. Beide Organe müssen zu einem späteren Zeitpunkt tagen. Im geschlossenen Hallenbad kann aktuell freilich keine Wassertherapie stattfinden, die Musiktherapeutin gehört der Hochrisikogruppe an und unterrichtet vorerst ebenfalls nicht. Allein das Reiten beim Verein Zugpferd am alten Forsthaus konnte fast durchgehend angeboten werden, da es im Freien stattfindet. Manche der jungen Patienten kamen jedoch nicht, ihre Eltern fürchteten das Virus. „Unser Schwergewicht lag auf den Schwimmkursen, da haben wir die meisten Nachfragen“, sagt Kraft. Sie liefen samstags und sonntags vormittags und eröffneten Kontakte mit den anderen Bad-Besuchern. „Das war auch ein Stück Öffentlichkeitsarbeit“, schildert Kraft. Das sei für den Verein sehr wichtig.

Hans-Dieter Seydel gründete die Hilfe 1996 als „Ritter“ des Karnevalsvereins Sonnau. Er verzichtete auf Geschenke zu seinem Amtsantritt und bat stattdessen um Geldspenden für Kinder mit Behinderungen. Mit dem damaligen Bürgermeister Karl-Christian Schelzke hat Seydel die Hilfe aus der Taufe gehoben. Der Rathauschef hat für Räume an der Ulmenstraße gesorgt, bekleidete lange das Amt des Kuratoriumsvorsitzenden, das heute sein Nach-Nachfolger Daniel Tybussek innehat. Seydel verstarb vor vier Jahren.

Bei „Rettet Kinder – Rettet Leben“ sind fast alle Mitstreiter fördernde Mitglieder, die durch ihren Beitrag die Arbeit finanzieren. Der Verein zählt etwa 90 Mitglieder, „viele zahlen deutlich mehr als den Jahresbeitrag in Höhe von 30 Euro“, informiert der Vorsitzende. Manche Firmen geben regelmäßig oder zu Jubiläen. Auch zu Weihnachten werde der Verein schon mal großzügig bedacht. „Aber das sind große Überraschungen“, verdeutlicht der Mann an der Spitze, „wir stehen auf wackligen Beinen“. Zu 80 Prozent seien sie auf Spenden angewiesen. Hans-Dieter Seydel war als großer Spendensammler bekannt. In Abstimmung mit dem Finanzamt haben sie Rücklagen gebildet, sodass langfristige Therapien bezahlt werden können.

Der Vorstand möchte den Fokus darauf legen, neue Mitglieder zu gewinnen, Firmen im Kreisgebiet ansprechen, um eine solidere Basis zu erlangen. Eine weitere Idee lautet, Patenschaften für Kinder anzubieten. „Pro Patient müssen wir mit 1000 Euro im Jahr rechnen“, aktuell hilft man 22 Kindern bei Kosten in Höhe von 16000 Euro. Von Michael Prochnow

Mühlheim, November 2019














V l. n. r.: Scheckübergabe im Autohaus Best am 22.11.2019: Frank Müller (Geschäftsführer Autohaus Best GmbH), Rainer Kraft (stellvertretender Vorsitzender “Rettet Kinder - Rettet Leben e. V.”) und Marcus Müller (Geschäftsführer Autohaus Best GmbH).


Best Auto-Familie spendet 5.000 EUR

Mühlheim: Die im Rhein-Main-Gebiet angesiedelte Autohandelsgruppe unterstützt mit ihrer jährlichen Weihnachtsspende gemeinnützige Organisationen in Mühlheim, Offenbach, Büdingen, Hanau und Gelnhausen.
Bereits anlässlich seines 70. jährigen Firmenjubiläums spendete das Autohaus Best an den Mühlheimer Verein “Rettet Kinder - Rettet Leben e.V.” um schwerkranken Kindern lebensnotwendige Hilfe zukommen zu lassen. Über die erneute Spende freute sich Rainer Kraft (stellvertretender Vorsitzender) ganz besonders und versprach dieses Weihnachtsgeschenk u. a. für besondere Aktionen, wie z. B. für Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen, an denen kranke und gesunde Kinder gemeinsam mit ihren Eltern teilnehmen können, einzusetzen. Die Spende am Jahresende ist bereits zu einer schönen Tradition geworden und ein großes Anliegen der fünf Autohäuser. Die Geschäftsführer überreichen ihr Weihnachtsgeschenk an Organisationen, die sich für gemeinnützige Arbeit in der Region engagieren. Dieses Jahr bekommen folgende Vereine eine Spende überreicht:

● Autohaus Best in Mühlheim: 1.000 € an den Mühlheimer Verein
„Rettet Kinder – Rettet Leben für aids-, krebs- und schwerkranke Kinder e.V.“
● Autohaus Best in Offenbach: 1.000 € an die Offenbacher Werkstatt für behinderte Menschen „Werkstätten Hainbachtal gGmbH“
● Audi Zentrum Hanau: 1.000 € an den „DRK-Kreisverband Hanau e.V.“
● Autohaus Geiger & Liebsch in Linsengericht: 1.000 € an die „Barbarossakinder Pro Kinderklinik Gelnhausen e.V.“
● Autohaus Hess in Büdingen: 1.000 € an den Waldkindergarten „Die Waldfrüchtchen e.V.“ in Altenstadt

Statt teurer Werbegeschenke spenden diese Autohäuser für soziale Projekte im eigenen Umfeld und danken dadurch den Mitmenschen, die sich tagtäglich zum Wohle anderer Menschen in den Dienst stellen.
Dazu erklärt Marcus Müller, Geschäftsführer der Autohandelsgruppe: “Die Verbundenheit mit unserer Heimat ist uns sehr wichtig. Durch unsere Spende tragen wir soziale Verantwortung in nächster Nähe gegenüber den dort lebenden Menschen mit und geben ihnen damit auch wieder etwas zurück.“

Über die Best Auto-Familie

Die Best Auto-Familie ist mit den Autohäusern Best in Mühlheim (Audi, Volkswagen, VW Nutzfahrzeuge) und Offenbach (Škoda), dem  Audi Zentrum Hanau, Geiger & Liebsch in Gelnhausen (Audi, Volkswagen) und dem Autohaus Hess in Büdingen (Volkswagen, Audi Service, VW Nutzfahrzeuge Service, Skoda Service) an sechs Standorten im Rhein-Main-Gebiet präsent. Das Unternehmen beschäftigt über 650 Mitarbeiter, verfügt über einen umfassenden Mietwagen-Pool von rund 300 Fahrzeugen, und führt einen Bestand von über 1.200 sofort verfügbaren Fahrzeugen. Täglich nutzen etwa 280 Kunden den Werkstatt-Service der Auto-Familie. Gesundes Wachstum ist die Strategie von Marcus und Frank Müller: „Nur so können wir langfristig Arbeitsplätze in unserer Region erhalten und neue schaffen“.

www.autohaus-best.de


Mühlheim, Oktober 2019

Auf dem Bild von links: Albert Heberer, Georg Heberer, Sandra Heberer (Wiener Feinbäckerei Heberer), Rainer Kraft (Rettet Kinder – Rettet Leben), Semiha Emir, Frank Müller, Marcus Müller (Autohaus Best)


Ein Jubiläum und Familienfest mit einem süßen Nachgeschmack.

Bereits im September hatte das Autohaus Best sein 70jähriges Jubiläum mit einem großen Familienfest gefeiert. Zu diesem Anlass gab es auch als Zeichen guter Nachbarschaft ein Geschenk der Wiener Feinbäckerei Heberer, eine große 1,60m x 1m Torte auf der Stationen der Geschichte dieser beiden traditionsreichen Mühlheimer Familienbetriebe abgebildet waren, zusammen mit dem Logo des Vereins Rettet Kinder – Rettet Leben.

Der Verein wurde nicht von ungefähr erwähnt, denn die riesige Torte wurde zugunsten des Vereins auf dem Fest verkauft. Der Verkauf brachte einen Erlös von über 800 € dieser Betrag wurde von der Firma Autohaus Best verdoppelt und auf eine gerade Summe aufgerundet, so können sich der Verein und seine Patenkinder über den Betrag von 1700 € freuen, der, wie alle Spenden an den Verein, zu 100 % den Kindern zugutekommen wird.

Der Verein bedankt sich dafür ganz herzlich bei den beiden Mühlheimer Traditionsfirmen Autohaus Best und Wiener Feinbäckerei Heberer.


Mühlheim, September 2019, Quelle: Offenbach-Post 

 

Mühlheim, August 2019, Quelle: Offenbach-Post

 

Mühlheim, Mai 2019, Quelle: Offenbach-Post

 

 

 

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